Martinsbrunnen

martinsbrunnen02Der Martinsbrunnen, im Volksmund „Märzebrünnle“ genannt, ist der älteste Brunnen des Ortes. Das Wasser fließt unterirdisch durch die Gärten und speiste einst die Eremitenmühle und den Großen See des Hofgartens.

Nach dem Bau der Kanalisation im Jahr 1922 wurden öffentliche Brunnen wie der Martinsbrunnen zur Wasserversorgung erst einmal nicht mehr gebraucht. Allerdings kam das "Märzebruennle" nach dem Kriegsende 1945 noch einmal zu grosser Wichtigkeit, da die Wasserleitungen in Veitshöchheim durch Kriegsschäden zerstört waren. Der Martinsbrunnen ermöglichte dennoch eine Wasserversorgung. Eine frühere Anwohnerin berichtet: "Von weit und breit kamen Leute mit Eimern und anderen Gefäßen, um Wasser aus dem Brünnle zu schöpfen, die Rotsandsteintreppe hinaufzuschleppen und nach Hause zu bringen".

In den letzten Jahren wurden in Veitshöchheim neue Zierbrunnen angelegt.

Herrnstraße

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