Pfarrkirche St. Vitus

Die Pfarrkirche St. Vitus ist dem Ortspatron von Veitshöchheim geweiht. Sie ersetzt einen alten Kirchenbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, von dem noch der romanische Turm erhalten ist.

Im 17. Jahrhundert ordnet Fürstbischof Johann Gottfried v. Guttenberg (1683-1698) den Neubau an. Das Würzburger Kloster St. Stephan, das bis 1803 die Pfarrer für Veitshöchheim stellt, führt den Bau der neuen Kirche durch, die am 17. Juli 1691 eingeweiht wird.

Das Wappen über dem Hauptportal der Kirche erinnert an ihren Begründer Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg.

Den Höhepunkt der barocken Innenausstattung der Kirche bilden der Hochaltar sowie die beiden Seitenaltäre. Auf dem Hochaltar (1693) ist das Martyrium des Hl. Vitus dargestellt. Der rechte Seitenaltar (1715) ist dem Leben des Hl. Sebastian, der linke dem Leben und Wirken der Hl. Bildhidis geweiht. Die heutige Fassung dieses Altars stammt aus dem Jahr 1816.

Weitere Kostbarkeiten befinden sich im Kirchenschiff: eine Vierzehnheiligengruppe aus dem Jahr 1714, die Kanzel von 1692, ein Taufbecken mit Figurenschmuck sowie die barocken Statuen des Hl. Nepomuk und des Hl. Urban.

1994 wurde eine neue Orgel geweiht.

Vituskirche Vituskirche Innenansicht Vituskirche Wappen

 

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