Geschichtlicher Überblick

560-600

Ostfränkischen Kolonisation, Gründung einer Siedlung am Main

7. Jahrhundert

Graf Iberich Graf von Höchheim. Bilhildis, seine Tochter, Herzogin von Franken. Überliefert: ein Schlösschen nahe der heutigen Vituskirche.

779

Althochdeutsche Markungsbeschreibung, erste Erwähnung Veitshöchheims als Ort.

1097

Schenkung der Pfarrei Hochheim an das Würzburger Bendiktinerkloster St. Stephan. Erste urkundliche Erwähnung Veitshöchheims.

1156

Verleihung der fränkischen Herzogswürde an den Bischof Herold von Höchheim (1165-71) aus dem Geschlecht "derer von Höchheim".

1157

Bereits ein Kaplan neben dem Pfarrer.

1197

„Mons Ravensberk“ - Ravensburg - nördliche Gemarkungsgrenze.

1202

Ermordung des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt durch Bodo von Ravensburg. Zerstörung der Ravensburg.

Martinskapelle („Märzekirch“) im alten Friedhof, (1589 renoviert durch die Stiftung Reichards von der Kehre, 1591 neu geweiht)

1223

Urkundliche Erwähnung der Martinsmühle (später Eremitenmühle)

1246

Königswahl des Landgrafen Heinrich Raspe auf den Mainwiesen bei Veitshöchheim.

1. Hälfte 13. Jahrhundert

Bau eines Wasserschlosses (an der Stelle des heutigen Hauses der Begegnung) durch die Familie derer von Reinstein, mit dazugehöriger Kirche. Kirchturm noch bestehend

1288

Anweisungen für regelmäßige Gottesdienste

um 1290

Aus der Chronik von Lorenz Fries: „Große Kirchfahrt, Wallen und Gelauf zu St. Veit gegen Höchheim entstanden“.

1301

Erstmals Ortsbezeichnung „Höchheim ad sanctum Vitum“

1345

Trennung der Pfarrei Güntersleben von Veitshöchheim. Entstehung regelmäßiger Wallfahrten zwischen beiden Pfarreien.

1462

Erlass einer Gerichtsordnung für Veitshöchheim. Einführung des Lehensschultheiß und des Lehensgerichts.

1525

Teilnahme von Veitshöchheimern am Bauernkrieg (gescheiterter Sturm auf die Würzburger Festung im Mai 1525)

1555

Feuerordnung von Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt

1563

Berechtigung Veitshöchheims zur Führung des Gemeindesiegels durch einen Wappenbrief.

1580

Errichtung des Kehr´schen Gebäudes (Bahnhofstraße 10) mit Gewölbekeller, daneben kleiner Eingang mit Wappen.

1619

Geburtsstunde des Hofgartens durch den Erwerb des Reinstein’schen Wasserschlosses (an der Stelle des heutigen "Hauses der Begegnung") und des Echter´schen Schlösschens (an der Stelle des heutigen Rathauses) mit den dazugehörigen Ländereien durch das Hochstifts Würzburg.

1680-1682

Bau eines „Sommer- oder Lusthauses“ im Hofgarten unter Fürstbischof von Dernbach durch den Werkmeister Heinrich Zimmer

1683

Entstehung der Fürstbischöflichen Kellerei (Herrnstraße), nach 1902 Nutzung durch die Königliche Wein-, Obst- und Gartenbauschule (später Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau)

1691

Einweihung der St. Vituskirche unter Fürstbischof von Guttenberg

ab 1702/03

Anlage des Hofgartens unter Fürstbischof Johann Ph. von Greiffenclau (Schlossterrasse, Gartenparterres, Umfassungsmauer, Wasseranlagen und Wasserturm), Fortsetzung der Arbeiten unter seinen Nachfolgern Johann Philipp Franz von Schönborn, Anselm Franz von Ingelheim und Carl Philipp von Greiffenclau.

1727-1730

Bau der Synagoge

1748

Abriss des Echter-Schlösschens und Errichtung des Kavaliersbaus unter Fürstbischof Anselm Franz von Ingelheim

1749

Abriss des Reinstein'schen Wasserschlosses und Errichtung eines Küchen- und Nebengebäudes unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau

1753

Erweiterung des Schlosses durch Balthasar-Neumann unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau

1763-1770

Umgestaltung des Hofgartens zum Rokokogarten unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim. Figurenausschmückung durch die Bildhauer Johann Wolfgang van der Auvera, Ferdinand Tietz und Peter Wagner (Parnassgruppe 1766, Indianischer Pavillon 1767, Grottenhaus 1772/73, Kaskade (heute zerstört) 1772/73).

1806 - 1814

Sommerresidenz des Großherzogs Ferdinand von Toscana im Schloss Veitshöchheim.

1853/55

Planung und Bau des Bahnhofs Veitshöchheim mit Königspavillon (unter König Max II. v. Bayern) an der "Ludwig-West-Bahn", Entwurf und Bauleitung: Gottfried Neureuther.

1867

Einrichtung der Kinderbewahranstalt in der Herrnstraße.

1881

Erste Straßenbeleuchtung.

1902

Einrichtung der „Königlichen Wein-, Obst- und Gartenbauschule Veitshöchheim“ in den ehemaligen Versorgungsbauten des Hofgartens (heute Rathaus und Ratskeller) .

1909

Errichtung eines Gaswerkes.

1911

Einweihung der Vitusschule

1921

Inbetriebnahme der Wasserleitung

1922

Errichtung des "Mittelbaus" anstelle eines alten Wachhauses als Verwaltungsräume für die Wein- Obst- und Gartenbauschule (heute Frühförderstelle)

1924

Beginn der Stromversorgung

1931

Bau der Staustufe Erlabrunn und Regulierung des Mainufers

1933 - 1945

Nationalsozialismus in Veitshöchheim: Umbau der Synagoge zum Feuerwehrhaus, Deportation und Ermordung von Veitshöchheimer Juden und Gegnern des Regimes, Bombenangriffe und Zerstörungen (Kaskade und Lindensaalpavillon im Hofgarten, Privathäuser)

ab 1949

Entstehung der Gartensiedlung durch Ausweisung von günstigen Bauplätzen

ab 1955

Baugebiet Setz

1963

Einweihung der evangelischen Christuskirche

1965

Einweihung der Balthasar-Neumann-Kaserne mit Übergabe an die 12. Panzerdivision

Übergabe der Eichendorffschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken

1966

Einweihung der Kuratiekirche "Heilige Dreifaltigkeit" in der Gartensiedlung

1967

Bau des Mainstegs

1968

Eröffnung des Geisbergbades

Neubau der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau

1970

Waldfriedhof

Bau der Umgehungsstraße B 27

Inbetriebnahme der Zentralkläranlage des Zweckverbandes „Maintal Würzburg“

Einweihung der Landkreis-Förderschule ( heute: Rupert-Egenberger-Schule, Außenstelle)

ab 1972

Baugebiet Birkental

1972

Eröffnung des Rathauses im ehemaligen Kavaliersbau

1973

Neubau Kindergarten St. Bilhildis

1975

Haus der Begegnung (ehemalige Stallung, Remise, Waschhaus und Büttnerhaus werden eingerissen) neben der St. Vituskirche

1976

Eingemeindung des Weilers Gadheim

Baugebiet Schenkenfeld

1977

Gründung der Sozialstation St. Stephanus

Neubau des evangelischen Kindergartens in der Leichtackerstraße

1979

Gründung der Sing- und Musikschule

1980

Eröffnung des Süddeutschen Rehabilitationswerk für erwachsene Blinde und Sehbehinderte (heute: Berufsförderungswerk Würzburg)

Anschluss an die Fernwasserversorgung Mittelmain

Müllabfuhrzweckverband errichtet ein Betriebsgebäude am Güßgraben

1981

Eröffnung der Mainfrankensäle

Einrichtung der "Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim"

1983

Einweihung des Sportzentrums der Turngemeinde Veitshöchheim

ab 1984

Sanierung des Altortes, Umgestaltung des Straßenraums

1984

Abschluss der Weinbergsflurbereinigung

Bau des Kindergartens der Arbeiterwohlfahrt der Steinstraße

1986

Funde von Bruchstücken der früheren Inneneinrichtung in der ehemaligen Synagoge und Entdeckung der Genisa (Ablage jüdischer Schriften)

1988

Fertigstellung der Maintalbrücke der DB

Einweihung des neuen Schützenheims am Bauhof

Übergabe der Zweifeld-Tennishalle an die Turngemeinde Veitshöchheim

1989

Fertigstellung der Mustersiedlung im sozialen Wohnungsbau

1990

Partnerschaft mit Geithain (Sachsen)

Eröffnung Haus „St. Bilhildis“ mit Tagespflege für Senioren, Sozialstation und altengerechten Wohnungen

Umbau und Renovierung des Bahnhofsgebäudes zu einem Informations-, Kultur- und Kommunikationszentrum mit Bücherei, Jugendzentrum und Vereinsraum für das Fototeam

Neugestaltung der Mainlände

1991

Eröffnung der Freisportanlage

Renovierung der Kirche St. Vitus zum 300jährigen Jubiläum

400 Jahre Kirchenweihe Martinskapelle

1992

Neugestaltung des Sportgeländes des Sportvereins 1928 Veitshöchheim

Eröffnung des Kuratie- Kindergartens an der Egerlandstraße

Restaurierung und Eröffnung des Weinkellers in der Bahnhofstraße (Bacchus-Keller)

Neubau des Kindergartens St. Martin in der Sendelbachstraße

1993

Einrichtung der Frühförderstelle am Erwin-Vornberger-Platz

Eröffnung des Don Bosco-Berufsbildungswerkes für Gärtner und Hotelfachkräfte in Gadheim (Markushof)

1994

Eröffnung des „Jüdischen Kulturmuseums und Synagoge Veitshöchheim“

Erweiterung des Berufsförderungswerks für erwachsene Blinde und Sehbehinderte

Partnerschaft mit Greve in Chianti (Italien)

Gründung der „Touristik GmbH im Würzburger Land”

Auflösung der 12. Panzerdivision/Einzug der Panzerbrigade 36

1995

Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses mit Mehrzweckraum und Vereinsräumen

Parkdeck an der Bilhildistraße

Neubau der Aussegnungshalle im Friedhof an der Martinskapelle

Abschluss der Straßenneugestaltung im Altort

Eröffnung des Bürgerbüros im Rathaus

Partnerschaft mit Pont L'Evêque (Frankreich)

Freigabe der „Querspange“ (Günterslebener Str./ Am Geisberg) - heute Geithainer Allee

1996

Fertigstellung des Caritas-Altenheims St. Hedwig

Fertigstellung der neuen Fach- und Technikerschule der Landesanstalt

Eröffnung des Wertstoffhofes im Gewerbegebiet

Neues Sportheim des Sportvereins Veitshöchheim

1997

Ortsjubiläum „900 Jahre Veitshöchheim“

Freigabe der Mainuferstraße

1998

Einweihung der Dreifachsporthalle mit Lehrschwimmbecken im Schulzentrum

1999

Baubeginn der Erweiterung der Bayerischen Landesanstalt

2000

Bezug des Landkreisgymnasiums

Einweihung des neuen Kinderhorts und der sanierten Eichendorffturnhalle

2001

Einweihung der Kläranlage

Regenrückhaltebecken Ziegelhüttengraben

2002

Auflösung der Panzerbrigade 36/ Einrichtung der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) in der Balthasar -Neumann -Kaserne

Fertigstellung des Neubaus der Abteilung Landespflege der Landesanstalt

2003

Erweiterung der Eichendorffschule (Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung, Hort und Ganztagsbetreuung)

Renovierung von Turm und Außenfassade der St. Vitus-Kirche

Erweiterung des Berufsförderungswerkes für erwachsene Blinde und Sehbehinderte

2004

Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg übernimmt Müllabfuhrzweckverband

Baugebiet Speckert VI

Neugestaltung der Bahngleise durch die Bahn AG

Beginn der Sanierung des Geisbergbades

2005

Ausbau und Neugestaltung der Würzburger Straße

Wiedereröffnung des Hofgartenschlosses nach umfassender Sanierung; Eröffnung einer neuen Dauerausstellung zur Geschichte des Veitshöchheimer Hofgartens

Fertigstellung der Beckensanierung im Geisbergbad

2006

Trinkwasserbrunnen "Kalter Berg" im Netz

Partnerschaft mit Rotava (Rothau) in Tschechien

2007

Einweihung der Rudi-Sebold-Halle der Turngemeinde Veitshöchheim

Einweihung des neu erbauten Kiosk- und Umkleidegebäudes des Geisbergbades

2008

Sanierung der Würzburger Straße

Erweiterung des AWO-Kinderhauses

2009

Anlage des Weges der Jahresbäume

Eröffnung des Weinlehrpfads

Kneipp-Wassertretanlage am Main

Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb "Entente Florale" mit zahlreichen Aktionen

Goldmedaille für Veitshöchheim beim Wettbewerb "Entente Florale"

2010

Partnerschaftsjubiläen: 20 Jahre Geithain und 15 Jahre Pont l’Évêque.

Eröffnung der Walking- und Joggingstrecken

Herausgabe des Altortführers „Veitshöchheim Sehenswert“.

Erweiterung der Kläranlage

20 Jahre Bücherei im Bahnhof

2011

Jubiläum 25 Jahre Bürgermeister Kinzkofer

Ausbau der Wolfstalstraße

Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für Veitshöchheim

100 Jahre Vitusschule

90 Jahre Naturfreundehaus.

2012

Erweiterung der LWG

Abriss und Neubau des Kinderhauses St. Bilhildis.

Die Kammeroper Veitshöchheim beendet nach 30 Jahren ihre Bühnenpräsenz

Einweihung des neuen Gebäudes der Sozialstation St. Stephanus.

2013

Beginn der Sanierung und Erweiterung der Mainfrankensäle

Eröffnung des neuen Kinderhauses St. Bilhildis.

450 Jahre Wappenerteilung.

Ausbau und Sanierung der Heidenfelderstraße.

50 Jahre Kuratie Heilige Dreifaltigkeit.

2014

Planung zur Erweiterung des Gewerbegebietes.

20 Jahre Partnerschaft mit Greve

Bundeswehr – Umstrukturierung: Auflösung der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) und Aufstellung der Division Süd mit Stab in der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim.

Dienstantritt Bürgermeister Jürgen Götz

Erweiterung und Sanierung AWO-Kinderhaus

50 Jahre Abwasserzweckverband Maintal

2015

Eröffnung der renovierten Mainfrankensäle

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr

25 Jahre Partnerschaft mit Geithain (Sachsen) und 20 Jahre mit Pont l‘Eveque

25 Jahre Bücherei im Bahnhof

Eröffnung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in der Balthasar-Neumann-Kaserne

Erweiterung des Gewerbegebietes

Ausbau der Friedenstraße

50 Jahre Bundeswehrstandort Veitshöchheim

Weinfest im Rokokogarten

2016

40 Jahre Eingemeindung Gadheim

Tag der Bundeswehr in Veitshöchheim

Schließung der Notunterkunft für Flüchtlinge

Auflösung der Touristik GmbH und Gründung des Tourismusvereins Nördliches Würzburger Land

25 Jahre AWO-Hort an der Grundschule

Erschließung der Tiergartenstraße

Ausbau der Oberdürrbacher Straße

2017

Beginn Sanierung Mittelbau

Zertifizierung als Fair-Trade-Gemeinde

Bebauungsplan „Sandäcker“ wird rechtskräftig