| Erwin-Vornberger-Platz | ||
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Der Platz bildet heute den Mittelpunkt des Ortskerns von Veitshöchheim. Die umliegenden Gebäude wurden einst zur Versorgung der Gäste des Rokokogartens und des Schlosses errichtet. | |
| Ratskeller | ||
| An der Stelle des Reinstein’schen Wasserschlosses, das 1749 abgerissen wird, läßt Fürstbischoff Carl Philipp von Greiffenclau an dessen Stelle nach Plänen von Balthasar Neumann Küchen- und Nebengebäude für das Hofgartenschloß errichten. 1919 wird in den Gebäuden die „Königliche Lehranstalt für Wein- und Gartenbau“ untergebracht, 1973 erfolgt der Umbau zu einer Gaststätte mit Hotel. | ||
| Rathaus | ||
| An der Stelle des heutigen Rathauses stand ursprünglich ein kleines Schlösschen der Familie Echter. Dieses wird 1748 abgerissen und unter Fürstbischof Anselm Franz von Ingelheim entsteht ein Neubau (Kavaliersbau) zur Aufnahme der Gäste und der übrigen Hofhaltung beim Aufenthalt der Fürstbischöfe in Veitshöchheim. Die Planung erstellt Balthasar Neumann. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird hier eine Kneippkuranstalt eingerichtet. 1902 bezieht die „Königliche Lehranstalt für Wein- und Gartenbau“ die Räumlichkeiten und nutzt diese bis 1968. Seit 1972 ist der ehemalige Kavaliersbau das Rathaus der Gemeinde Veitshöchheim. | ||
| Mittelbau | ||
| Da zusätzliche Unterkünfte und Lehrsäle für die Schüler der Lehranstalt für Wein- und Gartenbau benötigt werden, wird 1922 der sog. Mittelbau errichtet. Heute ist in diesem Gebäude die Frühförderstelle für entwicklungsverzögerte Kinder untergebracht. |