Stolpersteine


"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt der Künstler Gunter Demnig.

Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten, und aus verschiedenen Gründen Opfer wurden: Juden, Zigeuner, politisch oder religiös Verfolgte, Homosexuelle, Euthanasieopfer. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.
Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

In Veitshöchheim wurden am 29. September 2009 15 Stolpersteine verlegt.