Bahnhof

14.jpg Zwischen 1853 und 1858 wird nach Plänen Gottfried Neureuthers der Bahnhof von Veitshöchheim gebaut. Er liegt an der 1854 eröffneten „Ludwigs-Westbahn“, die von Bamberg über Würzburg nach Aschaffenburg führt. Das neue Gebäude, das in unmittelbarer Nähe zum Rokokogarten liegt, muss zwei wichtige Funktionen erfüllen. Es ist einerseits königlicher Residenzbahnhof, andererseits schon damals Ausflugsbahnhof für zahlreiche Besucher aus Würzburg. So entsteht ein großes Stationshauptgebäude, das in drei Baukörper unterteilt ist. Darin befinden sich alle wichtigen Räume wie „Cassa“, Wartesaal oder Gepäckraum. In den oberen Stockwerken liegen die Wohnräume der Bediensteten.

Da gelegentlich Besuche des bayerischen Königs und seiner Familie zu erwarten sind, wird für sie ein eigenes Warte- und Empfangsgebäude, der Königspavillon, errichtet.

Das Veitshöchheimer Bahnhofsgebäude gilt in seiner Architektur und Gesamtanlage als einzigartig in Bayern.

Heute wird das Gebäude von der Bücherei im Bahnhof und vom örtlichen Jugendzentrum genutzt.

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